Beginn einer neuen Ära

Man war am Ende, aber rappelte sich auf. Denn immerhin hatte man in den letzten Jahren stark in die Nachwuchsarbeit investiert und konnte ein neues Team mit dem neuen Kapitän Thomas Kruggel an der Spitze aufbauen.

Andreas Pfeifer kehrte nach einigen Jahren Abstinenz aus seiner Pause zurück. Neu dabei waren Verteidiger Michael Kramer und Torhüter Raphael Wigoutschnigg, vom IBC Leoben geholt wurde mit Felix Scherer ein weiterer Goalie. Zum Torhütertrio wurde man, als Nachwuchsspieler Dennis Trenner seinen Weg ins Team fand und Scherer bald als Nummer zwei verdrängte. Außerdem von der U19 in die Bundesliga hochgezogen wurden: Christoph Haimburger, Michael Gritsch, Peter Mack, Henrik Höfferer, Alexander Kalles, Gerald Jarnig, Patrick Pfleger, Thomas Sterniczky, Florian Weinberger, Martin Maier und Volker Stranner. Alles zweifelsfrei talentierte Spieler – aber ohne Bundesliga-Erfahrung. Daher entschied man, sich in die zweite Liga versetzen zu lassen, um von vorne anzufangen. Die neue Philosophie war es nun nicht mehr, Hals über Kopf zum nächsten Titel zu rennen, sondern sich über die Jahre hinweg langsam aber sicher ganz nach oben zurück zu kämpfen. Die erste Saison unter diesem Motto verlief beinahe grandios: Man stieg direkt wieder ins Oberhaus auf.

Zur Saison 2010/11 tätigte der KAC einen besonders interessanten Transfer: Den von Rekordnationalspieler Oliver Pucher, der vom Erzrivalen VSV kam. Zudem holte man Nachwuchsspieler Christian Dworzak in die Kampfmannschaft. Dennis Trenner verdrängte Raphael Wigoutschnigg und war fortan die neue Nummer eins im Kasten. Wahrscheinlich auch deshalb machte sich Felix Scherer wieder auf, um nach Leoben zurück zu kehren. Volker Stranner, Martin Maier und Gerald Jarnig beendeten ihre Karrieren. Das „C“ des Kapitäns trug fortan Andreas Pfeifer. Man erreichte das Halbfinale und war sehr zufrieden mit der Saison, auch wenn man vom späteren Vizemeister VSV regelrecht aus der Halle geprügelt wurde. Jedoch wusste die Liga nun: Der KAC ist zurück!