Nikita Münch: „Haben das Potenzial, Meister zu werden“

Mit Nikita Münch ist der erste und bislang einzige Neuzugang der Rotjacken im Team angekommen. Der 20-jährige Rechtsschütze ist bereits voller Vorfreude auf die neue Spielzeit und hat sich mit uns getroffen, um über seine Ziele für die Saison zu sprechen.

Hallo Nikita, danke für deine Zeit. Wie verliefen die ersten Wochen beim KAC für dich?

Nikita Münch: Ich wurde sehr herzlich aufgenommen, den Großteil der Mannschaft kannte ich bereits aus dem Nachwuchs oder aus Duellen in der Kärntner Liga. Deshalb brauchte ich nicht viel Zeit, mich einzugewöhnen.

Du bist gelernter Center, Head Coach Peter Mack plant aber fest mit dir in der Defense. War das eine große Umstellung für dich?

Nikita Münch: Ich habe auch in der Vergangenheit des öfteren mal als Verteidiger gespielt, fühle mich auf beiden Positionen sehr wohl. Schlussendlich spiele ich aber da, wo mich der Trainer braucht und wo ich der Mannschaft am meisten helfen kann.

Einigen anderen Bundesliga-Teams nach zu urteilen geht der KAC als Underdog in die Saison. Welche Chancen malst du dir heuer für die Mannschaft aus?

Nikita Münch: Ich bin mir sicher, dass wir heuer große Chancen auf den Titel haben. Die Mannschaft hat meiner Meinung nach definitiv das Potenzial, Bundesliga-Meister zu werden, das hat haben wir heuer bereits gezeigt. Zum Auftakt gleich ein IFL-Team zu schlagen ist definitiv nicht selbstverständlich.

Wer ist für dich also der große Favorit auf den Bundesliga-Titel?

Nikita Münch: Sowohl die eingespielten Wikings aus Zell sowie der im Nachwuchsbereich sehr starke VSV könnten es schaffen. Aber auch uns zähle ich, wie bereits angedeutet, zu den Favoriten. Und ich bin mir sicher, dass wir in dieser Saison sicher das Zeug dazu haben, am Ende ganz oben zu stehen, wenn wir weiter hart an uns arbeiten und an uns glauben.

Eine letzte Frage: Warum hast du die Nummer 69 ausgewählt?

Nikita Münch: Mein Vater war Ballhockeyspieler und hat diese Nummer während seiner aktiven Karriere getragen. Meine Lieblingsnummer, die 12, hat sich Api (Alexander Apold, Anm.) ja bereits geschnappt (schmunzelt).

Danke für das Interview und viel Erfolg für die Saison!