Unser Neuzugang im Interview

Hallo Franzi, danke dass du Dir Zeit genommen hast mit uns zu sprechen! Wie sehr freust Du Dich auf eine neue Herausforderung mit einem neuen Team?

Franz Niederleitner:

„Ich freue mich schon sehr auf die neue Saison. Nicht nur, weil ich wieder die Möglichkeit bekomme in der ersten Bundesliga zu spielen, sondern auch deswegen, weil eine Top-Mannschaft mir gegenüber ihr Interesse offenbart hat und wir uns dann relativ schnell bei der Transferunterzeichnung wiederfinden konnten.“

Du kommst vom IC Graz und hast zuvor einige Jahre für den VSV gespielt. Ist da der Wechsel zum Erzrivalen nicht eigentlich tabu?

Franz Niederleitner:

„Eigentlich schon ja. Ich habe mir aber genug Zeit genommen, die ganze Sache genau zu überlegen und bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich beim KAC noch besser und härter an meinen spielerischen Fähigkeiten arbeiten kann als in Graz und in weiterer Folge auch profitieren werde. Denn ich bin bei Weitem noch nicht da, wo ich sein will und genau an diesem Punkt hoffe ich, dass mir die Klagenfurter Mannschaft optimaler helfen kann. Viele werden sich fragen, warum ich nicht nach Villach zurückgegangen bin. Der Grund hierfür liegt darin, dass in Graz viel mehr Spieler meiner neuen Mannschaft sind und daher direkt in Graz ein offizielles Training stattfinden kann. Das ist natürlich für mich als Student optimal, da ich so nicht mindestens zwei Mal wöchentlich nach Hause fahren muss (und auch nicht kann), um mit der Mannschaft und meinen Linienkollegen trainieren zu können. Natürlich habe ich auch mit einigen Villachern im Vorfeld Rücksprache gehalten, da man nie vergisst, wo alles begann. Nachdem auch diese mir geraten haben diesen Schritt zu wagen, fiel mir die Entscheidung leichter.“

 

Wie wurdest du von der Mannschaft empfangen?

Franz Niederleitner:

„Bisher noch gar nicht. Ich konnte zwar bereits bei ein paar Trainings teilnehmen und Headcoach Pucher sowie die Mannschaft von meinen Qualitäten überzeugen, aber ein wirkliches Kennenlernen hat es in diesem Sinne noch nicht gegeben. Der Transfer ist ja erst seit Kurzem erst offiziell. Nachdem ich aber die meisten Spieler noch als Gegner von meiner Zeit in Villach und von Trainings in Graz kenne, bedarf es meiner Meinung auch nicht einer großen Vorstellungsrunde.“

 

Was hältst du von Trainer Oliver Pucher?

Franz Niederleitner:

„Oliver Pucher zählt sicher zu den besten Trainern, die Österreich zu bieten hat. Seine Ruhe und seine individuelle taktische Ausrichtung der Mannschaft auf jeden einzelnen Gegner sind nur zwei Punkte die ich erwähnen will. Persönlich finde ich Oli sehr nett. Ich schätze an ihm sehr, dass man mit ihm immer über Floorball diskutieren kann und er einen sehr großen Erfahrungsschatz aufgrund seiner langen Spieler-Karriere aufweisen kann, was uns sehr viel bringt und bringen wird, da er sich in die Situation am Feld gut hineinversetzen kann.“

 

Du konntest bereits den einen oder anderen Titel einsacken. Wie sehr bist du überzeugt davon, dass sich diese Titelsammlung am Ende der Saison erweitern wird?

Franz Niederleitner:

„Die Liga rückt von Jahr zu Jahr immer enger zusammen. Die letzten zwei Saisonen zeigen, dass es eigentlich keinen „in Stein gemeißelten“ Favoriten gibt.  Allerdings haben der VSV-Unihockey und der KAC Floorball die mit Abstand beste Jugendarbeit, was beide Mannschaften schon zu den Titel-Anwärtern zählen lässt. Ich werde am Feld mein Bestes geben und für jeden einzelnen meiner Mitspieler laufen und vollen Einsatz zeigen. Was am Ende dabei herauskommt, kann ich aufgrund der derzeitigen Ligasituation nicht beantworten, jedoch denke ich, dass wir es sehr weit schaffen können und auch werden.“

 

Wer glaubst du wird DER Titelfavorit schlechthin sein?

Franz Niederleitner:

„Puh! Diese Frage zu beantworten ist nicht leicht, da sich mittlerweile alle Mannschaften auf Augenhöhe bewegen. Jedoch denke ich, dass der VSV-Unihockey, als letzter Meister, sicher ein Titelfavorit ist und es auch bleiben wird, wobei man auch nicht Zell und Wien vergessen darf, die auch hungrig auf den Titel sind. Natürlich werden wir mit dem KAC ein schlagkräftiges Wörtchen mitsprechen.“

 

Verrätst du uns auch deine persönlichen Saisonziele?

Franz Niederleitner:

„Mein Ziel ist es mich bestmöglich in Klagenfurt zu integrieren und mich weiterzuentwickeln. Ich werde versuchen, an meine Vorjahressaisonstatistik beim IC Graz mit mindestens einem Scorerpunkt in jedem Spiel anzuknüpfen und auch zu verbessern, obwohl ich mir dessen bewusst bin, dass die Bundesliga doch eine andere Klasse hat. Aber prinzipiell gilt für mich: Spaß haben am Feld und mit der Mannschaft alles geben.“

 

Eine letzte Frage noch! Welche Rückennummer wirst du dir aussuchen?

Franz Niederleitner:

„Ich spiele von Beginn an meiner Karriere mit der Nummer 11. Dies würde ich gerne fortsetzen, obwohl ich mir bewusst bin, dass ich in große Fußstapfen trete, weil der rote Elfer anno dazumal von Vereinsgründer Thorsten Lutter getragen wurde. Allerdings sollte die Rücknummer kein großes Thema werden, da man die 11 ja „nur“ vom Hallendach herunterholen muss um sie mir in weiterer Folge überstreifen zu können. Mal schauen…“

Danke für das Interview und Herzlich Willkommen in Klagenfurt!

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