2004/05

Abgänge bringen Sorgenfalten

Zur Saison 2004/05 wurde die Personaldecke wieder dünner. Paso Valjakka wechselte zurück nach Finnland, Thomas Wibmer nach Wien zum WFV. Auch Gründer Peter Marschik sowie Martin und Andreas Pfeifer waren nicht mehr Bestandteil des Teams. Da die Bundesliga in der kommenden Saison auf dem Großfeld gespielt wurde, tat sich neben den Personalien ein weiteres großes Problem auf: Die Suche nach einer Heimstätte. So kam es, dass der KAC Floorball seine Heimspiele abwechselnd in St. Peter, Annabichl, St. Ruprecht oder Viktring austragen musste.


Kooperation mit dem FBV Klagenfurt

Aufgrund der personellen Situation bestätigte der designierte Präsident Torsten Lutter vor Saisonstart eine Kooperation mit dem bereits seit dem Jahr 2000 bestehenden FBV Klagenfurt. Demnach sollten zahlreiche FBV-Spieler leihweise den KAC in der Bundesliga verstärken. Dem Ruf folgten mit René Altvater, Paul Fahrnberger, Hannes Jurkowitsch, Walter Kampel, Thomas Kruggel, Michael Schachner, Norbert Schmauzer und Andre Wiezorek ganze acht Spieler, womit man personell wieder breit aufgestellt war. Dazu wurde mit Michael Flanz ein Spieler aus der deutschen Bundesliga an den Wörthersee geholt.


Überbewertung der eigenen Fähigkeiten

Doch entgegen aller positive Erwartungen verlief die Saison nicht nach Wunsch. Man konnte sich zwar für das Bundesliga-Playoff qualifizieren, scheiterte aber im Halbfinale am späteren Meister Zell. Die sich als österreichische Übermacht fühlenden Rotjacken wurden damit auf den harten Boden der Realität zurückgeworfen, interne Streitereien waren die Folge.