2008/09

Zahlreiche Abgänge und Tero Niemis Abschied

Mit vier Abgängen zum FBV Klagenfurt (René Altvater, Hannes Jurkowitsch, Walter Kampel und Andre Wiezorek) und ganzen sechs Transfers zum IC Graz (Michael Flanz, Thomas Herzeg, Jörg Kastelic, Michael Schachner, Marco Verrengia und Hans-Jürgen Wernegger) stand der KAC ohne konkurrenzfähiges Team da. Eine weitere Hiobsbotschaft folgte mit Tero Niemis Verkündung, zurück in seine finnische Heimat zu ziehen und zukünftig für Puuhapussi aufzulaufen. Den selben Weg ging Jonne Hyvönen, der den KAC nach nur einer Saison in Richtung Ex-Klub Salibandy Team 97 verließ.


Der „neue“ KAC Floorball wird geboren

Der KAC hatte nun einen enormen Rückschlag zu verkraften und musste sich nun neu erfinden. Den ersten Schritt setzte Kapitän Torsten Lutter, der als Spielertrainer übernahm. Sein Nachfolger als Spielführer wurde Thomas Kruggel, der als einziger ehemaliger Spieler des FBV Klagenfurt den Rotjacken die Treue hielt. Eine Mannschaft war aber noch lange nicht geformt. Daher versuchte man, die Lücken der viele Abgänge mit Eigenbauspielern zu schließen. Mit Michael Gritsch, Christoph Haimburger, Henrik Höfferer, Gerald Jarnig, Alexander Kalles, Peter Mack, Martin Maier, Patrick Pfleger, Thomas Sterniczky, Volker Stranner, Florian Weinberger und Neo-Starter Dennis Trenner im Tor wurden ganze zwölf Nachwuchsspieler in die Kampfmannschaft befördert. Die Neuzugänge Michael Kramer (IC Graz), Felix Scherer (IBC Leoben) und Raphael Wigoutschnigg sowie Rückkehrer Andreas Pfeifer komplettierten den Kader des „neuen“ KAC Floorball.


Neustart in der zweiten Liga

Durch den gewaltigen Umbruch entschied die Vereinführung um Präsident Lutter, die Nennung für die Bundesliga zurückzuziehen und einen Neuanfang in der zweiten Liga zu wagen. Mit Erfolg: Die Mannschaft entwickelte sich im Laufe der Saison zu einer Einheit und konnte diese auf dem zweiten Tabellenrang abschließen. Die logische Folge: In der kommenden Saison würde der KAC Floorball wieder in der höchsten Spielklasse auflaufen.