2014/15

Trainerwechsel zu Saisonbeginn

Die Spielzeit 2014/15 begann turbulent. Torsten Lutter trat als Trainer zurück, um der Dreifachbelastung als Trainer, Spieler und Präsident zu entkommen. Nun übernahm ein ganzes Trio das Zepter als Spielertrainer: Head Coach Andreas Pfeifer und seine Assistenten Jochen Bathe und der aus dem Ruhestand zurückgekehrte Thomas Kruggel. Nationalspieler Matthias Weigert wurde vom UHC Linz geholt, Supertalent Gregor Glaboniat und Florian Hreniuk aus der Nachwuchsabteilung der Rotjacken.


Gründung des KAC-Farmteams

Einen weiteren Meilenstein setzte der KAC mit der Gründung des Farmteams, in dem junge Spieler auf hohem Niveau Spielpraxis sammeln sollten. Die mit einigen Bundesligaspielern verstärkte Reservemannschaft der Rotjacken trat in der zweiten Bundesliga an und holte sich promt den Titel.


Der erste Finaleinzug nach elf Jahren

In der Bundesliga übertrafen die Rotjacken derweilen alle Erwartungen. Der Grunddurchgang verlief wie gewohnt souverän, am Ende landete man auf dem dritten Rang. In der Halbfinalserie bekam man es nun mit Vorjahresfinalist Unihockey Vorarlberg zu tun und hatte keine leichte Aufgabe vor sich. Nach einem 2:1-Zittersieg im ersten Spiel der Serie befand man sich nun plötzlich in der Pole-Position. Beim Auswärtsspiel in Feldkirch kämpfte man sich in die Overtime, in der Thomas Kruggel den ersten Finaleinzug nach elf Jahren fixierte.


Erstes Kärntner Finale: Auf dem Feld verloren, an Erfahrung gewonnen

In der Finalserie, die erstmals im Best-of-five-Modus ausgetragen wurde, wartete niemand geringeres als der Erzrivale VSV Unihockey. Im ersten Kärntner Finale ließen die Draustädter den Rotjacken nicht den Hauch einer Chance und gewannen die Serie mit 3:0. Trotzdem: Das große Ziel, der Finaleinzug, wurde erreicht und der KAC galt in den kommenden Jahren stets als Mitfavorit auf den Titel.