2017/18

Der Kader wird ausgedehnt

Zur neuen Spielzeit erweiterte Coach Oliver Pucher seinen Kader. Neuzugänge waren Franz Niederleitner vom IC Graz und Sebastian Bilkey vom FBC Dragons, aus der Nachwuchsabteilung wurden Tobias Meixner, Sandro Schütz, Fabian Hirm und Torhüter Alexander Mülneritsch in den erweiterten Kader geholt. Michael Gritsch legte seine Karriere auf Eis, mit der Option, nach einem Jahr Pause wieder einzusteigen.


Ex-Finnland-Star Ratsula wird Assistant Coach

Das Abenteuer Finnland wagten die beiden Youngstars Christoph Platzer (Josba Juniorit) und Lukas Lam (Top Team Savonlinna), beide wurden für ein Jahr verliehen. Dafür kam im Gegenzug finnische Verstärkung – und was für eine! Niemand geringeres als der 25-fache finnische Teamspieler Kari-Matti Ratsula übernahm den Posten als Assistant Coach.


Solider Grunddurchgang und Sternstunde im Halbfinale

Der Grunddurchgang verlief recht gut, mit sieben Siegen aus zwölf Spielen setzte man sich auf dem zweiten Tabellenrang fest. Im Halbfinale wartete der drittplatzierte VSV Unihockey, bisher ein wahrer Angstgegner der Rotjacken. Bereits das erste Halbfinale stand unter keinem guten Stern: Zu Hause setzte es ein 2:7. Nun hieß es also „siegen oder fliegen“. Glücklicherweise konnte der KAC die Entscheidung im zweiten Spiel vertagen und es kam zum großen Showdown in Klagenfurt. Der KAC wuchs über sich hinaus und schoss den VSV durch Tore von Kapitän Dominik Mayrobnig (2), Christoph Haimburger (2), Martin Krametter und Joseph Holl mit 6:2 aus der Halle. Damit war klar: Nur noch der WFV könnte den zweiten Titel der Rotjacken verhindern.


Die Rotjacken schrammen am Titel vorbei

Die Endrunde verlief wie erwartet: Die Königsoffensive der Wiener versuchte den Defensivwall der Rotjacken zu durchbrechen. In einem offenen Schlagabtausch in Spiel eins konnten sich die Rotjacken in der Fremde mit 3:2 durchsetzen, so konnte der Titel zu Hause klargemacht werden. Die Sporthalle Waidmannsdorf war mit gut 500 Fans weitestgehend überfüllt, die Rotjacken mehr als nur bereit. Die Rotjacken verspielten sich die Partie im letzten Drittel und mussten nun erneut in Wien ran. Dort ließen die Haupstädter keine Gnade walten und verließen das Spielfeld nach einem 10:6-Erfolg als Meister.