Chronik


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Die Gründung

Der KAC Floorball wurde am 24. September 2002 von Peter Marschik und Torsten Lutter gegründet. Marschik spielte zuvor für den IC Graz, Lutter war für die Carinthian Flyers (heute VSV Unihockey) aktiv. Bereits in der ersten Saison entschloss man sich zur Teilnahme an der ersten Bundesliga, die damals noch auf dem Kleinfeld gespielt wurde.

Pioniere formen eine Mannschaft

Die beiden Gründer begannen, ein Team zusammenzustellen. Peter Marschik konnte mit Gregor Krappinger, Ernest Hinteregger und Torhüter Hans-Jürgen Wernegger drei ehemalige Weggefährten aus seiner Zeit beim IC Graz nach Klagenfurt lotsen. Ebenfalls zur Mannschaften stießen die Brüder Martin und Andreas Pfeifer, die zuvor im Eishockeysport aktiv waren. Mit den beiden Finnen Tero Niemi und Paso Valjakka sowie dem Schweden Karl Jepsson wurden außerdem drei Spieler aus Skandinavien engagiert. Trainiert wurde in Welzenegg, die Finanzierung einer eigenen Heimstätte konnte sich der Verein damals noch nicht leisten. Tero Niemi wurde zum Spielertrainer ernannt.


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Erste Saison, erster Titel

Bereits die erste Saison war von großem Erfolg gekrönt: Unter der Führung von Spielertrainer Niemi schaffte man es bis ins Bundesliga-Finale und konnte dort die TVZ Wikings in der Verlängerung besiegen. Damit schrieb der KAC Floorball österreichische Floorballgeschichte: Noch nie gelang es einem Verein bisher, im ersten Jahr des Bestehens gleich den österreichischen Meistertitel zu holen.

Der Kader wird breiter

Nach der historischen ersten Saison verließ Karl Jepsson den Verein. Dafür konnte man mit Martin Spurej und Thomas Wibmer und Goalie Thomas Herzeg drei weitere Spieler vom IC Graz loseisen. Mit Johannes Schefer kam zudem Verstärkung aus der Schweiz.


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Verwehrter Doppelschlag

Die Saison 2003/04 verlief stark, obwohl man sich trotz des Titelgewinns in der vergangenen Saison nicht allzu große Hoffnungen auf eine Titelverteidigung machte. Doch tatsächlich stieg das Team um Spielertrainer Niemi bis ins Finale auf, wo man abermals auf die TVZ Wikings aus Zell traf. Diesmal zog man gegen die Salzburger aber den Kürzeren und wurde Vizemeister. Dennoch war man mit der gesamten Saison äußerst zufrieden und wähnte sich auf dem richtigen Weg.

Abgänge bringen Sorgenfalten

Zur Saison 2004/05 wurde die Personaldecke wieder dünner. Paso Valjakka wechselte zurück nach Finnland, Thomas Wibmer nach Wien zum WFV. Auch Gründer Peter Marschik sowie Martin und Andreas Pfeifer waren nicht mehr Bestandteil des Teams. Da die Bundesliga in der kommenden Saison auf dem Großfeld gespielt wurde, tat sich neben den Personalien ein weiteres großes Problem auf: Die Suche nach einer Heimstätte. So kam es, dass der KAC Floorball seine Heimspiele abwechselnd in St. Peter, Annabichl, St. Ruprecht oder Viktring austragen musste.

Kooperation mit dem FBV Klagenfurt

Aufgrund der personellen Situation bestätigte der designierte Präsident Torsten Lutter vor Saisonstart eine Kooperation mit dem bereits seit dem Jahr 2000 bestehenden FBV Klagenfurt. Demnach sollten zahlreiche FBV-Spieler leihweise den KAC in der Bundesliga verstärken. Dem Ruf folgten mit René Altvater, Paul Fahrnberger, Hannes Jurkowitsch, Walter Kampel, Thomas Kruggel, Michael Schachner, Norbert Schmauzer und Andre Wiezorek ganze acht Spieler, womit man personell wieder breit aufgestellt war. Dazu wurde mit Michael Flanz ein Spieler aus der deutschen Bundesliga an den Wörthersee geholt.


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Überbewertung der eigenen Fähigkeiten

Entgegen aller positive Erwartungen verlief die Saison nicht nach Wunsch. Man konnte sich zwar für das Bundesliga-Playoff qualifizieren, scheiterte aber im Halbfinale am späteren Meister Zell. Die sich als österreichische Übermacht fühlenden Rotjacken wurden damit auf den harten Boden der Realität zurückgeworfen, interne Streitereien waren die Folge.

Umzug nach Waidmannsdorf

Die Mannschaft hatte zwar noch mit dem Halbfinalaus der Vorsaison zu kämpfen, wurde aber durch den Einzug in die 2001 errichtete Sporthalle Waidmannsdorf besänftigt, welche den Rotjacken ab sofort als Trainings- und Spielstätte dienen sollte.


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Die Geschichte wiederholt sich

Intern war noch immer keine Ruhe eingekehrt. Die Tatsache, dass der Kader der Vorsaison identisch blieb, vereinfachte diesen Umstand keineswegs. Im Gegenteil, es bot sich das beinahe selbe Erscheinungsbild wie im Vorjahr: Die Playoffs wurden erreicht, im Halbfinale scheiterte man wieder einmal an den TVZ Wikings. Teamintern begann es immer mehr zu brodeln.

Jochen Bathe verstärkt den KAC

Auch zur Saison 2006/07 änderte sich nicht viel. Dem Abgang von Norbert Schmauzer zum Wiener Floorball Verein stand mit der Verpflichtung des ehemaligen deutschen Nationalspielers Jochen Bathe nur ein einziger Zugang gegenüber. Das Gerüst der Mannschaft blieb also gleich.


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Wieder ist im Halbfinale Schluss

Die Saison startete zwar recht vielversprechend, das Mindestziel, der Playoff-Einzug, wurde erneut fixiert. Durch das spätere Aus im Halbfinale drohte die Situation zu eskalieren. Die KAC-Spielern konnten ihren eigenen, hohen Ansprüchen nicht gerecht werden und drohten mit Konsequenzen. Die Spieler aus Graz drohten etwa mit der Rückkehr in die Steiermark. Glücklicherweise konnte man die Lage etwas beruhigen und alle Spieler zum Verbleib bewegen.

Auf dem Schritt zur Kehrtwende

Zur neuen Saison verstärkte sich der KAC mit Jonne Hyvönen vom finnischen Klub Salibandy Team 97 und mit Jürgen Filipic vom IBC Leoben. Die Leihspieler des FBV Klagenfurt und die früheren Spieler des IC Graz konnten gehalten werden, daher ging man positiver Dinge in die Saison. Auch die Installation der ersten Nachwuchsteams ließ neue Hoffnungen aufkommen.


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Die Eskalation: Das Team zerfällt

Die Mannschaft enttäuschte erneut. Der Playoff-Einzug wurde nur mit Mühe geschafft und zum vierten Mal in Folge war im Halbfinale dann Schluss. Danach eskalierte die Situation: Sämtliche Spieler des IC Graz verließen den Verein, die Kooperation mit dem FBV Klagenfurt wurde aufgelöst. Somit zerfiel die Mannschaft beinahe zur Gänze und die Zukunft des gesamten Vereins stand plötzlich auf dem Spiel.

Zahlreiche Abgänge und Niemis Abschied

Mit vier Abgängen zum FBV Klagenfurt (René Altvater, Hannes Jurkowitsch, Walter Kampel und Andre Wiezorek) und ganzen sechs Transfers zum IC Graz (Michael Flanz, Thomas Herzeg, Jörg Kastelic, Michael Schachner, Marco Verrengia und Hans-Jürgen Wernegger) stand der KAC ohne konkurrenzfähiges Team da. Eine weitere Hiobsbotschaft folgte mit Tero Niemis Verkündung, zurück in seine finnische Heimat zu kehren und zukünftig für Puuhapussi aufzulaufen. Den selben Weg ging Jonne Hyvönen, der den KAC nach nur einer Saison in Richtung Ex-Klub Salibandy Team 97 verließ.

Der „neue KAC“ ist geboren

Der KAC hatte nun einen enormen Rückschlag zu verkraften und musste sich nun neu erfinden. Den ersten Schritt setzte Kapitän Torsten Lutter, der als Spielertrainer übernahm. Sein Nachfolger als Spielführer wurde Thomas Kruggel, der als einziger ehemaliger Spieler des FBV Klagenfurt den Rotjacken die Treue hielt. Eine Mannschaft war aber noch lange nicht geformt. Daher versuchte man, die Lücken der viele Abgänge mit Eigenbauspielern zu schließen. Mit Michael Gritsch, Christoph Haimburger, Henrik Höfferer, Gerald Jarnig, Alexander Kalles, Peter Mack, Martin Maier, Patrick Pfleger, Thomas Sterniczky, Volker Stranner, Florian Weinberger und Neo-Starter Dennis Trenner im Tor wurden ganze zwölf Nachwuchsspieler in die Kampfmannschaft befördert. Die Neuzugänge Michael Kramer (IC Graz), Felix Scherer (IBC Leoben) und Raphael Wigoutschnigg sowie Rückkehrer Andreas Pfeifer komplettierten den Kader des „neuen“ KAC Floorball. Durch den gewaltigen Umbruch entschied die Vereinführung um Präsident Lutter, die Nennung für die Bundesliga zurückzuziehen und einen Neuanfang in der zweiten Liga zu wagen.


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Sofortiger Wiederaufstieg

Die Mannschaft entwickelte sich im Laufe der Saison zu einer Einheit und konnte diese auf dem zweiten Tabellenrang abschließen. Die Folge: In der kommenden Saison würde der KAC Floorball wieder in der höchsten Spielklasse auflaufen.

Zurück im Oberhaus

Der KAC Floorball war zurück in der Bundesliga. Personell wurde kaum etwas verändert, man hielt aus einem Mix aus Routiniers und jungen Eigenbauspielern fest. Einzig Torhüter Felix Scherer zog es zurück zum IBC Leoben.


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Direkter Playoff-Einzug

Die Saison verlief vielversprechend. Die Rotjacken erreichten im Grunddurchgang den dritten Tabellenrang und schafften so auch direkt wieder die Qualifikation für die Playoffs. Im Best-of-three-Halbfinale unterlag man in zwei Spielen jedoch deutlich dem späteren Meister VSV Unihockey. Was vor zwei Jahren noch zum Tiefpunkt der Vereinsgeschichte führte, war nun als Erfolg zu werten: Der KAC schaffte es, sich mit einem fast komplett neuen Team wieder in der Bundesliga zu etablieren.

KAC holt Rekordspieler Oliver Pucher

Ein ähnliches Bild wie die Vorsaison bot die Spielzeit 2010/11. Gerald Jarnig, Martin Maier und Volker Stranner verließen den Verein, dafür rückte Nachwuchsspieler Christian Dworzak in der erste Mannschaft auf. Einen echten Transfercoup landete man damals außerdem mit der Verpflichtung von Oliver Pucher. Der damalige Rekordspieler der österreichischen Nationalmannschaft kam vom VSV Unihockey.


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VSV vernichtet Träume vom Finale

Auf einen schwierigen Saisonstart folgten wichtige Siege gegen Zell, Bruck und Linz, wodurch sich der KAC gerade noch für die Playoffs qualifizieren konnte. Dort unterlag man aber wieder dem VSV – abermals sehr deutlich. Der Stimmung tat dies aber keinen Abbruch. Im Gegenteil: Man wusste, dass man den richtigen Weg eingeschlagen hatte. Die Probleme aus der Vergangenheit waren Geschichte und der KAC bewies oftmals seinen Willen, eines Tages ganz oben zu stehen.

Saisonauftakt nach Maß

Nachdem er seine Karriere im Vorjahr ausklingen lassen wollte, war für Oliver Pucher nun Schluss. Dafür wurden Christopher Lobenwein und Georg Luschin aus der eigenen Jugend hochgezogen. Was den Kader betraf, gab es also keine großen Änderungen und man wollte an die starken Leistungen der vergangenen Saison anknüpfen. Mit einem 12:0-Auftaktsieg bei den Feldkirch Kights gelang dies eindrucksvoll.


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Beinahe-Sensation in Mittersill

Der Grunddurchgang wurde auf dem starken dritten Tabellenrang abgeschlossen. Als Halbfinalgegner warteten nun also die TVZ Wikings, damals zusammen mit dem VSV Unihockey das Maß aller Dinge in der Bundesliga. Nach einer Niederlage im ersten Halbfinal-Spiel waren die Rotjacken drauf und dran, die Best-ot-three-Serie auszugleichen. Beim Auswärtsspiel in Mittersill kämpfte man tapfer, mit Ende des zweiten Drittels stand es sogar unentschieden. Die Zeller bewiesen aber den längeren Atem und zogen ins Finale ein.

Kleiner Umbruch

Zur Saison 2012/13 wurde wieder ein kleiner Umbruch eingeleitet, nachdem einige Spieler ihren Abschied verkündeten: Thomas Kruggel und Henrik Höfferer beendeten ihre Karrieren, Paul Fahrnberger wechselte zum FBV Klagenfurt, Christopher Lobenwein zu den Floorball Bandyts Klagenfurt und Patrick Pfleger zum IC Graz. Dafür wurde mit Timmo Taurer ein langjähriger Nationalteam-Torhüter für ein Jahr auf Leihbasis geholt. Michael Eichholzer und Dominik Mayrobnig stießen aus der eigenen Nachwuchsakademie zum Team.


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Platz Zwei und Halbfinalaus

Die Rotjacken legten einen ausgezeichneten Grunddurchgang hin und wurden am Ende mit dem starken zweiten Tabellenplatz und dem damit verbundenen Heimrecht im Halbfinale belohnt. Kurz vor den Playoffs verkündete Oliver Pucher, für die wichtige Phase der Saison noch einmal ein Comeback zu wagen. Der KAC war nun jedoch erneut mit den TVZ Wikings konfrontiert und konnte deren Durchmarsch ins Finale nicht verhindern. Daraufhin beendete Pucher seine Karriere endgültig.

Frischer Wind kommt ins Team

Zur neuen Spielzeit wurde der Kader wieder ein wenig verändert. Raphael Wigoutschnigg zog es wie Michael Eichholzer zu den Floorball Bandyts Klagenfurt, Christoph Haimburger verließ den Verein in Richtung Graz und Dennis Trenner beendete seine Karriere. Der VSV Unihockey beorderte Timmo Taurer zurück in die Draustadt, schickte stattdessen aber Bernhard Schusser nach Klagenfurt, der die neue Nummer eins werden sollte. Als Backup rückte Maximilian Obereder in den Kader, außerdem wurde der Kader mit Artis Gaidis vom FK Fastum (Lettland) und den Eigenbauspielern Fabian Altorff, Luca Gaugg, Joseph Holl, Michael Krusic und Florian Schwertner erweitert.


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Das Lechzen nach Erfolg

Damit wurde das Team wieder durch frischen Wind bereichert. Die Playoff-Qualifikation war mittlerweile ein Muss und wurde mit dem dritten Rang auch erfolgreich geschafft. Der Halbfinalgegner hieß erneut Zell am See und abermals verpasste der KAC den Finaleinzug. Der Frust saß tief, man war aber zum Glück weit von der Situation, die Mitte der 2010er-Jahre herrschte, entfernt.

Trainerwechsel zu Saisonbeginn

Die Spielzeit 2014/15 begann turbulent. Torsten Lutter trat als Trainer zurück, um der Dreifachbelastung als Trainer, Spieler und Präsident zu entkommen. Nun übernahm ein ganzes Trio das Zepter als Spielertrainer: Head Coach Andreas Pfeifer und seine Assistenten Jochen Bathe und der aus dem Ruhestand zurückgekehrte Thomas Kruggel. Nationalspieler Matthias Weigert wurde vom UHC Linz geholt, Supertalent Gregor Glaboniat und Florian Hreniuk aus der Nachwuchsabteilung der Rotjacken.

Gründung eines Farmteams

Einen weiteren Meilenstein setzte der KAC mit der Gründung des Farmteams, in dem junge Spieler auf hohem Niveau Spielpraxis sammeln sollten. Die mit einigen Bundesligaspielern verstärkte Reservemannschaft der Rotjacken trat in der zweiten Bundesliga an und holte sich promt den Titel.


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Endlich: Der KAC steht im Finale!

In der Bundesliga übertrafen die Rotjacken derweilen alle Erwartungen. Der Grunddurchgang verlief wie gewohnt souverän, am Ende landete man auf dem dritten Rang. In der Halbfinalserie bekam man es nun mit Vorjahresfinalist Unihockey Vorarlberg zu tun und hatte keine leichte Aufgabe vor sich. Nach einem 2:1-Zittersieg im ersten Spiel der Serie befand man sich nun plötzlich in der Pole-Position. Beim Auswärtsspiel in Feldkirch kämpfte man sich in die Overtime, in der Thomas Kruggel den ersten Finaleinzug nach elf Jahren fixierte.

Erstes Kärntner Finale: Auf dem Feld verloren, an Erfahrung gewonnen

In der Finalserie, die erstmals im Best-of-five-Modus ausgetragen wurde, wartete niemand geringeres als der Erzrivale VSV Unihockey. Im ersten Kärntner Finale ließen die Draustädter den Rotjacken nicht den Hauch einer Chance und gewannen die Serie mit 3:0. Trotzdem: Das große Ziel, der Finaleinzug, wurde erreicht und der KAC galt in den kommenden Jahren stets als Mitfavorit auf den Titel.

Präsident Lutter wird abgewählt

Zu Beginn der Saison tat sich sowohl auf personeller als auch auf Vereinsebene ziemlich viel. Präsident Torsten Lutter wurde bei der Generalversammlung im September 2015 abgewählt und verkündete daraufhin, dem KAC Floorball nicht mehr als Spieler zur Verfügung zu stehen. Dem Vorausgegangen waren Unstimmigkeiten im Vorstand vorausgegangen, wobei die anderen Vorstandsmitglieder zahlreiche Neuerungen wie etwa einen nicht als Spieler aktiven Trainer forderten. Bei der Vorstandswahl wurde Thomas Sterniczky einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt. Lutter verließ den Verein also und beanspruchte die Rechte am Vereinslogo. Kurz daraufhin präsentierte der KAC Floorball sein neues Logo.

Das Transferkarussell dreht sich

Gegen Ende des Sommers wurde bekannt, dass Lutter ab sofort für den VSV Unihockey auflaufen würde. Auch Torhüter Bernhard Schusser zog es zurück nach Villach, woraufhin Maximilian Obereder zum neuen Starter befördert wurde. Matthias Weigert kehrte zurück zum UHC Linz, Thomas Kruggel suchte eine neue Herausforderung in der Kärntner Landesliga und heuerte bei Dynamo USI an und Michael Krusic verließ den Verein in Richtung Wien. Jochen Bathe beendete seine Karriere. Dafür kehrte mit Martin Pfeifer ein Spieler der legendären Meistermannschaft aus dem Jahr 2003 zurück ins Team. Die Nachwuchstalente Martin Krametter, Maximilian Krömer, Martin Fritz und der neue Backup-Goalie stießen mit Verlauf der Saison zum Team.


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Der KAC wird vom späteren Meister eliminiert

In der Bundesliga lief es dann dafür recht gut. Am Ende war das Playoff-Ticket mit Platz drei in der Regular Season gesichert, dafür musste man im Halbfinale gegen den späteren Meister Wiener Floorball Verein zwei schmerzhafte Schlappen (5:12, 5:11) hinnehmen.

Haimburger kehrt zurück, Dworzak und Luschin nach Wien

Zur Saison 2016/17 wurden wieder einige Nachwuchsspieler in den Kader der Kampfmannschaft befördert: Die Stürmer Philipp Horn, Adrian Samm und Luca Wurmitzer sowie die Verteidiger Fabian Grabner und Luca Wiesner; letzterer wechselte wenige Wochen darauf zu Dynamo USI. Außerdem kehrte Christoph Haimburger vom IC Graz zurück zu den Rotjacken. Während der Saison kamen auch die Nachwuchstalente Christoph Platzer und Lukas Lam zu ihren ersten Einsätzen in der Kampfmannschaft. Als Abgänge wurden Christian Dworzak, Florian Schwertner und Georg Luschin (alle zum Wiener Floorball Verein) sowie Gregor Glaboniat (zum VSV Unihockey) vermeldet. Fabian Altorff beendete seine Karriere als Aktiver.

Oliver Pucher wird Head Coach

Im ersten Jahr unter dem neuen Vorstand wurden einige verpasste Schritte der letzten Jahre nachgeholt: Der KAC verbesserte seine Öffentlichkeitsarbeit und investierte auch in Merchandising. Erstmals wurde auch ein Trainer gefunden: Der ehemalige Rotjacken-Stürmer und Rekordnationalspieler Oliver Pucher wurde im Juli 2016 als neuer Head Coach bestätigt.

Erster Derbysieg seit 13 Jahren

Der Saisonstart verlief sensationell: Zum ersten Mal nach dreizehn Jahren konnte der KAC seinen Erzrivalen VSV Unihockey besiegen. Durch Tore von Christoph Haimburger, Martin Krametter und einem Doppelpack von Florian Hreniuk konnte ein 4:3-Auswärtserfolg eingefahren werden. Darauf folgte ein unglaublicher 7:2-Heimsieg gegen Meister Wien.


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Harter Halbfinalfight mit dem VSV

Der restliche Verlauf der Saison spiegelte sich allerdings sowohl in Höhen als auch in vielen Tiefen wieder, am Ende war der dritte Platz das höchste der Gefühle. Im Halbfinale wartete dann der VSV, der den Rotjacken alles abverlangte. Am Ende konnten sich die Adler in zwei Spielen mit jeweils einem Tor Unterschied durchsetzen und der KAC musste die Saison vorzeitig beenden.

Der Kader wird ausgedehnt

Zur neuen Spielzeit erweiterte Coach Oliver Pucher seinen Kader. Neuzugänge waren Franz Niederleitner vom IC Graz und Sebastian Bilkey vom FBC Dragons, aus der Nachwuchsabteilung wurden Tobias Meixner, Sandro Schütz, Fabian Hirm und Torhüter Alexander Mülneritsch in den erweiterten Kader geholt. Michael Gritsch legte seine Karriere auf Eis, mit der Option, nach einem Jahr Pause wieder einzusteigen.

Ex-Finnland Star Ratsula heuer an

Das Abenteuer Finnland wagten die beiden Youngstars Christoph Platzer (Josba Juniorit) und Lukas Lam (Top Team Savonlinna), beide wurden für ein Jahr verliehen. Dafür kam im Gegenzug finnische Verstärkung – und was für eine! Niemand geringeres als der 25-fache finnische Teamspieler Kari-Matti Ratsula übernahm den Posten als Assistant Coach.


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Solider Grunddurchgang und Sternstunde im Halbfinale

Der Grunddurchgang verlief recht gut, mit sieben Siegen aus zwölf Spielen setzte man sich auf dem zweiten Tabellenrang fest. Im Halbfinale wartete der drittplatzierte VSV Unihockey, bisher ein wahrer Angstgegner der Rotjacken. Bereits das erste Halbfinale stand unter keinem guten Stern: Zu Hause setzte es ein 2:7. Nun hieß es also „siegen oder fliegen“. Glücklicherweise konnte der KAC die Entscheidung im zweiten Spiel vertagen und es kam zum großen Showdown in Klagenfurt. Der KAC wuchs über sich hinaus und schoss den VSV durch Tore von Kapitän Dominik Mayrobnig (2), Christoph Haimburger (2), Martin Krametter und Joseph Holl mit 6:2 aus der Halle. Damit war klar: Nur noch der WFV könnte den zweiten Titel der Rotjacken verhindern.

Rotjacken schrammen am Titel vorbei

Die Endrunde verlief wie erwartet: Die Königsoffensive der Wiener versuchte den Defensivwall der Rotjacken zu durchbrechen. In einem offenen Schlagabtausch in Spiel eins konnten sich die Rotjacken in der Fremde mit 3:2 durchsetzen, so konnte der Titel zu Hause klargemacht werden. Die Sporthalle Waidmannsdorf war mit gut 500 Fans weitestgehend überfüllt, die Rotjacken mehr als nur bereit. Die Rotjacken verspielten sich die Partie im letzten Drittel und mussten nun erneut in Wien ran. Dort ließen die Haupstädter keine Gnade walten und verließen das Spielfeld nach einem 10:6-Erfolg als Meister.

Ratsula fürht den KAC in die erste IFL-Saison

Im Sommer 2018 bestätigte der Österreichische Floorball Verband die Einführung einer gemeinsamen Liga mit den slowenischen Topteams, der IFL. Der KAC Floorball war neben dem VSV, Wien, Škofja Loka, Polanska Banda und Borovnica einer der sechs Gründervereine. Nachdem KAC-Coach Oliver Pucher seinen Abschied verkündete und als Nationalteam-Co-Trainer in den Verband wechselte, wurde Kari-Matti Ratsula neuer Head Coach. Dieser revolutionierte den Spielstil der Rotjacken, die ab sofort ein finnisches Spielsystem führten. Dabei hatte er den gesamten Kader des Vorjahres zur Verfügung, zu dem sich auch noch Rückkehrer Michael Gritsch gesellte.


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VSV als Stolperstein

Die Rotjacken waren nun mit weitaus stärkeren Gegnern als in den Vorjahren konfrontiert, kämpften aber bis zum Schluss für die Teilnahme am internationalen Playoff. Dieses konnte knapp nicht erreicht werden, im direkten Duell mit dem VSV Unihockey am letzten Spieltag (Overtime-Sieg des KAC) konnten die erforderlichen drei Punkte nicht geholt werden. Auch im österreichischen Playoff scheiterte man im Entscheidungsspiel an den Draustädtern. Nach Spielende verkündete Martin Pfeifer sein Karriereende.

Ratsula geht, Jochen Bathe übernimmt als Trainer

Nachdem am 15. Juni 2019 bekannt wurde, dass Kari-Matti Ratsula in seine finnische Heimat zurückkehren würde, wurde der ehemalige Rotjacken-Spieler und Nachwuchstrainer Jochen Bathe als neuer Head Coach präsentiert. Auf ihn wartete keine leichte Aufgabe, denn ein großer Umbruch tat sich hervor: Mit Dominik Mayrobnig, Martin Pfeifer, Sebastian Bilkey, Alexander Kalles, Michael Gritsch, Alexander Mülneritsch und Sandro Schütz kam eine wahre Flut an Abgängen hereingeflattert.