Kein Erfolg bringt Frust (2005 bis 2008)

 

 

Die Durststrecke beginnt

Zur Saison 2004/05 schloss man mit dem Partnerverein FBV Klagenfurt eine Kooperation, bei der zahlreiche Spieler des auch „Team Buhurt“  genannten Floorballvereins leihweise die Rotjacken in der Bundesliga verstärken sollten. Darunter waren Spieler wie Michael „Schoko“ Schachner, Walter Kampel oder Thomas Kruggel. Einige davon sollten sich über Jahre hinweg in der Bundesliga etablieren oder sogar den Legenden-Status erreichen.

Doch diese Saison lief nicht nach Wunsch. Zwar konnte man sich fürs Playoff qualifizieren, jedoch scheiterte man im Halbfinale. Zell wurde später Meister. Zu dieser Zeit begann es innerhalb der Mannschaft zu brodeln. Der Großteil des Teams kam nun nämlich aus Graz und wollte nicht die ständigen Fahrten von Graz nach Klagenfurt auf sich nehmen. Ein anderer Grund dafür war, dass man sich als das stärkste Team Österreichs bezeichnete und mit Übermut zu kämpfen hatte. Unter den Spielern trug Egoismus bald eine tragende Rolle, die nicht so leicht wieder abzulegen war. So langsam geriet einiges aus den Fugen.

Erneutes Aus im Halbfinale

Die Saison 2005/06 sollte beinahe identisch werden. Erstens unternahm man keine personellen Veränderungen und zweitens wiederholte sich das gleiche Bild, wie in der Saison zuvor: Erreichen des Playoffs, Scheitern im Halbfinale und Zell wurde wieder Meister. Teamintern war noch immer keine Ruhe aufgetreten, das Halbfinal-Aus verschlimmerte die Situation nur noch mehr. Der Hunger nach Erfolg wurde immer größer.

Titelambitionen zerstören das Team-Gefüge

Die Saison 2006/07 brachte aber ebenfalls keinen großen Erfolg. Anfangs war man noch sehr zuversichtlich, hatte man mit dem ehemaligen deutschen Nationalspieler Jochen Bathe von den Zuger Highlands (Schweiz) doch einen sehr starken und erfahrenen Verteidiger geholt. Doch diese Saison sollte der Beginn einer langjährigen Dominanz des KAC-Erzrivalen VSV in Floorball-Österreich werden. Der KAC schied dagegen wieder im Halbfinale aus. Vereinsintern konnte man schon fast von einer Krise sprechen, denn innerhalb der Mannschaft brodelte es immer gewaltiger. Die Grazer Leihspieler drohten bereits an, zurück nach Graz zu gehen.