Herantasten an die Spitze

 

Das Ziel rückt näher

Eines war aber klar: Dass sich der KAC Floorball Schritt für Schritt wieder aufbauen wollte. Der nächste Meilenstein sollte nun gelegt werden: Der KAC wollte ins Finale. In den Saisons 2011/12, 2012/13 und 2013/14 wollte dies allerdings nicht gelingen. Im Halbfinale war Schluss. Dass der KAC immer stärker wurde, merkte man schon, für ganz oben reichte es aber nicht.

Mit neuem Trainerteam zurück ins Finale

Zur neuen Saison gab Spielertrainer Torsten Lutter bekannt, sich ab sofort nur noch auf seine Aufgaben als Spieler konzentrieren zu wollen. Da sich erneut kein Trainer finden ließ, wurde Andreas Pfeifer Spielertrainer, unterstützt wurde er von den ebenfalls noch aktiven Jochen Bathe und Thomas Kruggel, der noch einmal ein Comeback wagte. Ebenfalls neu ins Team geholt wurde Nationalspieler Matthias Weigert vom UHC Linz und die Jugendspieler Florian Hreniuk und Gregor Glaboniat. Den Abflug machte hingegen David Swoboda, der zu den Bandyts wechselte. Der Lette Artis Gaidis und Eigenbauspieler Luca Gaugg wurden ins neu gegründete Farmteam versetzt, um Spielpraxis zu sammeln.

Die Saison sollte die stärkste seit Jahren werden. Nach Platz drei nach dem Grunddurchgang stand man erstmals seit 2004 im Finale. Zwar unterlag man dort recht deutlich in drei Spielen (Best-of-five-Serie) dem Erzrivalen VSV Unihockey, doch man konnte den riesigen Sprung der Mannschaft erkennen, den diese innerhalb dieser Saison machte.

Das Farmteam entsteht

Mit ein Grund dafür war sicherlich auch die Gründung eines Farmteams, durch das vor allem junge Spieler Spielpraxis in der 2. Bundesliga sammeln konnten. Man wurde durch eine kleine Sensation Meister; der Aufstieg blieb dem Team aber verwehrt, da es verboten war, mit zwei Mannschaften in der ersten Bundesliga zu spielen. Mit einem Unentschieden gegen die Innebandinos aus Wien (4:4) holte man sich am letzten Spieltag den Titel.