Das Ziel fest im Blick

 

Abgangswelle beim KAC

Vor der Saison 2015/16 musste der KAC Floorball viele schmerzhafte Abgänge hinnehmen. Neben Jochen Bathe beendete auch Thomas Kruggel nach elf Jahren seine Karriere vorerst, um ebenfalls Co-Trainer zu werden. Da er von der Trainingsmoral einiger Spieler nicht sehr begeistert war, gab er seine Position auf und wurde Headcoach beim Stadtrivalen Dynamo USI, wo er nur einen Monat später als Spielertrainer ein Comeback feierte. Der 42-jährige Torsten Lutter sah keine Perspektive mehr in Klagenfurt und wechselte nach Villach zum VSV Unihockey, Goalie Bernhard Schusser tat es ihm gleich und kehrte ebenfalls zu seinem Stammverein zurück. Auch Matthias Weigert zog es zurück zum UHC Linz. Youngster Michael Krusic verließ den Verein, um eine Pause einzulegen.

Die Jungen sollen es richten

Diese frei gewordenen Kaderplätze wurden hauptsächlich mit Eigenbauspielern ausgefüllt. Lukas Kerschbaumer ersetzte Goalie Schusser, während der bisherige Ersatzkeeper Maximilian Obereder zum Einser-Goalie befördert wurde. Abwehrspieler Martin Krametter etablierte sich in seiner Rookie-Saison gleich zum unumstrittenen Stammspieler. Artis Gaidis, der vor der letzten Saison noch ins Farmteam versetzt worden war, stand ebenso wieder im Kader, wie Martin Pfeifer, der beim Titelgewinn 2003 schon dabei gewesen war und nach elf Jahren (2004–2015) erstmals wieder in der Bundesliga spielte, nachdem er wie Gaidis im Jahr zuvor schon im Farmteam zum Einsatz gekommen war.

Das junge KAC-Team am Prüfstand

Vor der Saison nahm der KAC Floorball wieder am Vorbereitungsturnier in Innsbruck an den Alps Open teil, bei denen man als Titelverteidiger ins Turnier startete. Tatsächlich konnte man mit einem erneuten Finalsieg gegen Unihockey Vorarlberg den Titel verteidigen. Den Grunddurchgang beendete man mit 20 Punkten aus zehn Spielen auf Platz drei, so traf man im Playoff-Halbfinale auf den zweitplatzierten SU Wiener FV. Vor den Playoffs wurden mit Maximilian Krömer und Martin Fritz zwei Farmteam-Spieler nachnominiert. In der Best-of-three-Halbfinalserie unterlag man jedoch deutlich mit zwei hohen Niederlagen (5:12 heim und 5:11 auswärts). Wien wurde später Meister.